Eine Woche in Polen

Geschrieben von: Salma Britz

Nachhaltigkeit. Ein Thema, das in den letzten Jahren an großer Bedeutung gewonnen hat.

Ressourcen so nutzen, dass auch die nächste Generation unseren Lebensstandard genießen kann, so heißt es.

Doch wie beginne ich am besten ein nachhaltiges Leben?

In der Woche in Krzyżowa, einem Dorf in Polen, standen uns viele Möglichkeiten offen neben Nachhaltigkeit auch kulturellen Austausch erfahren zu dürfen.

Denn mit uns lernten Gleichaltrige aus den Ländern Polen, Moldawien und Armenien.

Es war spannend, zu hören was andere Jugendliche aus verschiedenen Teilen der Welt zu der Thematik zu sagen haben. Auch von meiner eigenen Meinung abweichende Sichten gehörten dazu.

Die Woche begeisterte mich mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten wie einer historischen Schnitzeljagd, einer Exkursion zu einer ökologischen Farm oder einem Planspiel.

Auf der Farm hat mir am besten der Gedanke des alternativen Lebenswegs gefallen.

Der Ausflug hat mir gezeigt, dass es nicht darum geht, sein ganzes Leben auf einen Schlag zu verändern, sondern, dass es schon bei kleinen Dingen anfängt. Beispielsweise wurde uns gezeigt wie man die Abgaben der Natur ganz einfach zu Essen weiterverarbeiten kann.

Meiner Auffassung nach hat Nachhaltigkeit auch etwas mit Wertschätzung zu tun. Wir nehmen und nehmen von unserer Welt ohne zu sagen „Ich bin glücklich, dass ich genug

Essen habe“ oder „Ich mag mein zu Hause“.

Obwohl wir alle im gleichen Alter waren, gab es doch Unterschiede in unserer Lebensweise und Auffassung. So hat uns Simona aus Moldawien zum Beispiel erklärt, dass sie es nicht gewohnt ist, so viele schöne und bunte Häuser um sich herum zu haben. Was für uns vielleicht nicht als besonders wahrgenommen wird, gilt in anderen Ländern als einzigartig. Das zeigte uns außerdem, dass gerade der deutsche Lebensstandard ziemlich hoch ist, wir, dass uns allerdings nicht immer vor Augen führen.

Aus dem Projekt „Local in Global“ konnte ich allgemein ziehen, dass Zusammenarbeit wichtig ist, um gemeinsame Projekte zu entwickeln, verwirklichen zu können und sie anderen abschließend zu präsentieren.

Für tolle Erfahrungen, eine andere Sicht auf die Dinge und eine schöne Zeit möchte ich mich bedanken.