Schüleraustausch im Fach Französisch

 

Seit 2013 können wir unseren Schüler*innen einen Schüleraustausch mit einer französischen Schule anbieten. Alle Französischschüler*innen der 8. Klassen haben die Möglichkeit, an unserem Austauschprogramm mit dem Collège Europe in Obernai (bei Straßburg) teilzunehmen.

In jedem Jahr empfangen wir im Mai französische Schüler*innen an unserer Schule. Sie werden in den Familien der teilnehmenden deutschen Schüler*innen untergebracht.  Gemeinsam erkunden sie auf vielen Exkursionen die Geschichte sowie die Sehenswürdigkeiten unserer Stadt. Aber auch ein Schul- bzw. Unterrichtsbesuch gehört zum Programm.

Im September reisen dann die deutschen Austauschpartner*innen nach Frankreich, wo sie eine Woche bei ihren neuen Freunden und deren Familien verbringen.

Wir hoffen, im nächsten Jahr seid ihr mit dabei!

Eine interkulturelle Erfahrung

Geschrieben von: Tara Kerschies, 8a

Wir Französisch-Schüler der 8.Klassen duften im Mai 2019 etwas ganz Besonderes erleben: Für 15 Schüler/-innen aus Obernai (französisches Elsass) waren wir 6 Tage lang die Gastgeber. Schon im Voraus hatten wir die Möglichkeit, unsere ausgewählten Austauschpartner zu kontaktieren und einen ersten Eindruck zu bekommen. Wir alle waren sehr aufgeregt und erfreut, als dann, nach all dem Warten, endlich der Tag des Aufeinandertreffens kam. Nachdem wir voller Neugier am Gleis auf den Zug aus Frankreich warteten, verbrachten wir dann den ersten Abend in den Familien. 

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Échange d'étudiants

Geschrieben von: Luise Ullrichs, 8b

Auch in diesem Jahr fand der Schüleraustausch der 8. Jahrgangsstufe statt. Das seit 2013 bestehende Projekt begann dieses Jahr am Mittwoch den 15. Mai mit fünfzehn deutschen und fünfzehn französischen Schüler*innen. Nach der Abholung am Ostbahnhof verbrachten die Schüler*innen den Abend in den Familien. Am Dienstag haben wir uns alle zu einem gemeinsamen Frühstück in der Schule getroffen, die dann auch mit einem kleinen Rundgang vorgestellt wurde.

Danach haben wir die Reichstagskuppel besucht, konnten aber wegen des schlechten Wetters die Aussicht nicht wirklich genießen. Auch bei der anschließenden Bootstour durch Berlin machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Aber zum Glück legte sich dieser, denn anschließend haben wir in kleineren Gruppen eine Stadtrallye gemacht, die uns vom Brandenburger Tor über den Gendarmenmarkt, den Schlossplatz und die Museuminsel bis zum Dom führte. Diesen haben wir dann auch besichtigt. Am Freitag haben wir und die historische Seite Berlins angesehen. Dabei haben Schüler*innen die Marienkirche, das Rathaus und das Nikolaiviertel vorgestellt. Bei den anschließenden zwei Führungen (deutsch/französisch) im DHM erfuhren wir viel über die Teilung und Wiedervereinigung Berlins. Die Führung beim Denkmal an der Bernauer Straße gab uns noch einen genaueren Einblick in die Geschehnisse an der Mauer. Die letzte Station am Freitag war die East Side Gallery an der Warschauer Straße. Das Wochenende wurde in den Familien individuell gestaltet zum Beispiel Kino, Tierpark, Picknick oder Shopping. Am Montag den 20. Mai haben die Austauschschüler*innen unseren Unterricht besucht.

 

Französisch-Austausch

Geschrieben von: Amélie Lange, 8a

Der Französisch-Austausch war sehr schön und eine spannende Erfahrung. Wir haben sehr viel Sightseeing gemacht, das war schön, denn obwohl man hier wohnt, besucht man meistens nicht diese typischen Touristengegenden. Wir waren zum Beispiel im Bundestag. Jeder Deutsche kennt den Bundestag und die Reichtagskuppel, aber so oft ist man ja dann doch nicht dort.

Mit den Austauschpartnern hat alles sehr gut geklappt. Wir waren alle am Anfang sehr nervös und haben daran gezweifelt, ob wir nicht doch umkehren können, aber als der Zug ankam und die Franzosen ausgestiegen sind, waren wir alle nur noch total aufgeregt. Als jeder zu seinem Austauschpartner gefunden hatte, sind wir alle nach Hause gegangen. Am Anfang war es ein bisschen schwer sich zu verstehen, bei vielen waren die Austauschpartner sehr schüchtern, wie auch bei mir. Deshalb gab es manchmal ein paar Verständnisprobleme, aber im Großen und Ganzen lief alles sehr gut. Wir hatten die ganze Woche lang jeden Tag (außer am Wochenende) viel Programm, auch teilweise bis 17-18 Uhr. Das war einerseits schön, weil das Programm großen Spaß gemacht hat, andererseits auch ziemlich anstrengend. Das Schöne an dem Programm in der Woche war, dass es sehr abwechslungsreich war. Ich glaube, man hatte ein gut erkannt wie facettenreich Berlin ist. Manchmal wäre es schön gewesen, wenn wir einzelne Orte länger alleine mit unseren Partnern hätten anschauen können, aber es gab auch schon Momente, wo wir das gemacht haben. Zum Beispiel an einem Tag haben wir eine Rally vom Brandenburger Tor bis zum Berliner Dom gemacht, bei der wir alleine uns alles anschauen konnten. Das Bowling am Ende der Woche war auch sehr toll, denn dabei konnten wir noch mal viel Zeit miteinander verbringen. Abends war es immer sehr lustig, weil ja bei den meisten die Familie kein Französisch konnte, aber trotzdem jeder versucht hat sich zu verständigen. Es wurde mit Wörterbüchern, Google Übersetzer, Mimik, Gestik, Händen und Füßen und noch vieles mehr versucht sich zu verständigen. Und das obwohl die meisten sehr gut Deutsch konnten. :D Wenn ich ganz ehrlich bin, haben auch wir öfters mal mit Google Übersetzer gearbeitet, aber ich finde das gar nicht so schlimm, weil die Sachen, die man da eingibt, merkt man sich manchmal sogar noch eher als wenn man es so lernt. Auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Ich glaube allen hat der Austausch großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon darauf nach Frankreich zu fahren!