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Prüfungen



Staatsprüfung
Die Einführung der modularisierten Ausbildungsstruktur hat sich auch auf die Zusammensetzung der Zweiten Staatsprüfung ausgewirkt. Die bisherige umfangreiche schriftliche Prüfungsarbeit sowie die mündliche Prüfung am Ende der Ausbildung entfallen. Dafür gibt es Modulprüfungen.
Das Ergebnis der Zweiten Staatsprüfung besteht aus folgenden Prüfungsteilen:
- zwei Modulprüfungen
- Ausbildungsnote (Endbeurteilung)
- Unterrichtspraktische Prüfung in zwei Fächern bzw. Fachrichtungen.
Jeder Prüfungsteil wird dabei einfach gewichtet. Aus den fünf Einzelnoten wird zu gleichen Teilen die Gesamtnote der Zweiten Staatsprüfung gebildet.

Die Zweite Staatsprüfung ist nicht bestanden, wenn
... die Ausbildungsnote und/oder das Ergebnis einer oder beider Modulprüfungen „mangelhaft“ oder schlechter ist (keine Zulassung zur unterrichtspraktischen Prüfung),
... die unterrichtspraktische Prüfung einer Stunde mit „mangelhaft“ und die andere Stunde mit „ausreichend“ oder schlechter oder eine Stunde mit „ungenügend“ bewertet wird.
... oder die Gesamtnote über 4,00 liegt.

Modulprüfung
Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Zu einer Modulprüfung könnt ihr euch melden, wenn ihr mindestens 4 von 6 der Pflichtbausteine des Moduls „Unterrichten“ und 3 von 4 der Pflichtbausteine des Moduls „Erziehen und Innovieren“ absolviert habt. In den Prüfungen müssen Kompetenzen und Inhalte der bis dahin besuchten Pflichtbausteine vernetzt Berücksichtigung finden. Es stehen vier Modulprüfungsformen zur Auswahl:
- schriftlich
- mündlich
- Portfolio
- multimedial.
Bedingung ist, dass für die beiden Modulprüfungen zwei unterschiedliche Prüfungsformen gewählt werden. Bei mangelhafter oder ungenügender Bewertung ist die Modulprüfung einmal wiederholbar.

Ausbildungsnote (Endbeurteilung)
Vor der Zulassung zur unterrichtspraktischen Prüfung wird die Ausbildungsnote festgelegt. Sie setzt auch zusammen aus den benoteten Gutachten der Fachseminarleiter sowie des Schulleiters. Der Leiter des Allgemeinen Seminars fasst diese Einzelnoten zur Ausbildungsnote zusammen, ist aber selbst nicht an der Bewertung beteiligt.

Unterrichtspraktische Prüfung
Zur unterrichtspraktischen Prüfung wird man zugelassen, wenn beide Modulprüfungen und die Ausbildungsnote mindestens mit 4,00 bewertet wurden. Unterrichtspraktische Prüfung heißt, dass in beiden Fächern oder Fachrichtungen je eine Unterrichtsstunde gezeigt wird. Dazu müssen Unterrichtsentwürfe erstellt werden. Anschließend folgen für beide gezeigten Unterrichtsstunden Reflexionsgespräche.
Im Lehramt ISS/Gymnasium ist eine Prüfungsstunde in der gymnasialen Oberstufe durchzuführen. Die zweite Prüfungsstunde sollte dann in der Sek I erfolgen.

Der Prüfungsausschuss hat vier Mitglieder, die sich wie folgt zusammensetzen:
- Vorsitzender des Prüfungsausschusses
- zwei Fachseminarleiter
- Schulleitung.