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Erasmus in Polen

Geschrieben von: Anika, 9b und Merle, 9c

Am Samstag, den 16. September 2018 ließen wir, sieben Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10, die Grenzen Deutschlands hinter uns, um zur polnischen Großstadt Wrocław (deutsch = Breslau) zu fahren, um dort an dem nächsten Austausch im Rahmen des Erasmus+ Projekts teilzunehmen, in dem es um den Schutz der Ostsee geht. Nach einer vierstündigen Fahrt kamen wir an der Schule an und wurden von unseren Gastfamilien empfangen.



Am nächsten Tag startete das Programm mit einer Willkommensrede des Schulleiters. Darauf folgten Präsentationen über Polen und der Stadt Wrocław. Die jeweiligen Schulen wurden von den teilnehmenden Ländern, Polen, Dänemark, Litauen, Estland und Deutschland präsentiert. Mittags erkundeten wir Wrocław von oben. Dazu besuchten wir den sogenannten Sky Tower und fuhren mit dem Fahrstuhl in den 49. Stock. Nach dem Mittagessen wurden wir 2 Stunden lang durch die Altstadt geführt und machten uns mit der Stadt vertraut.


Am Dienstag arbeiteten wir an einer Fortsetzung für unsere Fotostory, welche über die verschiedenen Wege der Verschmutzung der Ostsee informieren soll. Um weitere Informationen und Ideen zu sammeln, besuchten wir ein Museum, welches aufs Wasser spezialisiert ist und passenderweise Hydropolis heißt. Nach der Mittagspause fuhren wir auf der Oder entlang und sammelten Wasserproben.


Am Mittwoch sind wir mit allen Austauschschülern des Projektes in den polnischen Nationalpark Heuscheuergebirge (Park Narodowy Gór Stołowych) gefahren. Dort sind wir gewandert und haben verschiedene Aussichtspunkte besichtigt. Das Heuscheuergebirge ist ein Sandsteingebirge und es ähnelte dem Elbsandsteingebirge. Verschiedene Felsformationen sahen wie Figuren aus, es gab tiefe Schluchten und Felsenlabyrinthe. Allen hat die Wanderung Spaß gemacht aber hinterher waren wir froh, wieder im Bus sitzen zu können um zu unseren Gastfamilien zurückzufahren.


Am Donnerstag waren wir zuerst im Japanischen Garten in Wroclaw, anschließend sind wir in den Zoo gegangen und haben dort gemeinsam das Aquarium besichtigt. Danach konnten wir alleine den restlichen Zoo erkunden. Der Zoo war sehr abwechslungsreich angelegt und hat allen gut gefallen. Am Nachmittag waren wir in der Schule und haben an der Fotostory zum Thema Wasser und Wasserverschmutzung gearbeitet. Anschließend konnte jeder individuell seinen Nachmittag mit den Gastschülern gestalten.


Am letzten Tag vor der Heimreise wurden in der Schule die Wasserproben, die wir an den Tagen zuvor der Oder entnommen haben, ausgewertet. Wir haben verschieden Werte bestimmt und z.B. den Verschmutzungsgrad ermittelt. Es war wie Chemieunterricht auf Englisch. Nach dem Mittagsessen in der Schule hatten wir 2 Stunden Freizeit, bevor sich alle zum gemeinsamen Bowlen getroffen haben. Das war das letzte Mal, dass wir alle Schüler aus den verschiedenen Ländern gesehen haben und alle waren traurig, ihre neuen Freunde verabschieden zu müssen.


Es war eine tolle erlebnisreiche Woche mit vielen neuen Eindrücken, Bekanntschaften und Erfahrungen und alle waren froh, an diesem Austauschprogramm teilgenommen zu haben.


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