Französisch-Austausch

Geschrieben von: Amélie Lange, 8a

Der Französisch-Austausch war sehr schön und eine spannende Erfahrung. Wir haben sehr viel Sightseeing gemacht, das war schön, denn obwohl man hier wohnt, besucht man meistens nicht diese typischen Touristengegenden. Wir waren zum Beispiel im Bundestag. Jeder Deutsche kennt den Bundestag und die Reichtagskuppel, aber so oft ist man ja dann doch nicht dort.

Mit den Austauschpartnern hat alles sehr gut geklappt. Wir waren alle am Anfang sehr nervös und haben daran gezweifelt, ob wir nicht doch umkehren können, aber als der Zug ankam und die Franzosen ausgestiegen sind, waren wir alle nur noch total aufgeregt. Als jeder zu seinem Austauschpartner gefunden hatte, sind wir alle nach Hause gegangen. Am Anfang war es ein bisschen schwer sich zu verstehen, bei vielen waren die Austauschpartner sehr schüchtern, wie auch bei mir. Deshalb gab es manchmal ein paar Verständnisprobleme, aber im Großen und Ganzen lief alles sehr gut. Wir hatten die ganze Woche lang jeden Tag (außer am Wochenende) viel Programm, auch teilweise bis 17-18 Uhr. Das war einerseits schön, weil das Programm großen Spaß gemacht hat, andererseits auch ziemlich anstrengend. Das Schöne an dem Programm in der Woche war, dass es sehr abwechslungsreich war. Ich glaube, man hatte ein gut erkannt wie facettenreich Berlin ist. Manchmal wäre es schön gewesen, wenn wir einzelne Orte länger alleine mit unseren Partnern hätten anschauen können, aber es gab auch schon Momente, wo wir das gemacht haben. Zum Beispiel an einem Tag haben wir eine Rally vom Brandenburger Tor bis zum Berliner Dom gemacht, bei der wir alleine uns alles anschauen konnten. Das Bowling am Ende der Woche war auch sehr toll, denn dabei konnten wir noch mal viel Zeit miteinander verbringen. Abends war es immer sehr lustig, weil ja bei den meisten die Familie kein Französisch konnte, aber trotzdem jeder versucht hat sich zu verständigen. Es wurde mit Wörterbüchern, Google Übersetzer, Mimik, Gestik, Händen und Füßen und noch vieles mehr versucht sich zu verständigen. Und das obwohl die meisten sehr gut Deutsch konnten. :D Wenn ich ganz ehrlich bin, haben auch wir öfters mal mit Google Übersetzer gearbeitet, aber ich finde das gar nicht so schlimm, weil die Sachen, die man da eingibt, merkt man sich manchmal sogar noch eher als wenn man es so lernt. Auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann.

Ich glaube allen hat der Austausch großen Spaß gemacht und wir freuen uns schon darauf nach Frankreich zu fahren!