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Ein Tag im Gefängnis

Geschrieben von: Tim H., 10c

Wir schreiben den 20. April 2018, 10 Uhr. Wir befinden uns in einem Gefängnis, genauer gesagt in einem Stasi-Gefängnis. Wir alle waren sehr überrascht, mitten in Berlin-Hohenschönhausen, ein riesiges Gefängnis. Als wir ankamen, wurden wir sofort in ein Verhörzimmer gebracht und dort startete unsere Reise durch ein Stasi-Gefängnis. Natürlich war es eine Exkursion, die von unserem Geschichtslehrer geplant worden war.


Mit Hilfe eines Zeitzeugens und eines wissenschaftlichen Mitarbeiters wurden wir dann auf sehr interessante Weise durch die Geschichte der DDR, insbesondere auf den Spuren der Stasi geführt. Unsere erste Station war das ehemalige Verhörzimmer, in dem wir einen kleinen Einblick in die Geschichte der DDR bekamen. Danach führte uns der Zeitzeuge in das sogenannte „U-Boot“, dies waren Zellen, die unter der Erde waren. Diese Zellen waren für mich persönlich das Schlimmste, was man hätte bekommen können, da die Luft dort unheimlich stillstand und die Zellen stockfinster waren. Später hat uns der Zeitzeuge dann von seinem Leid und seinem Alltag berichtet, dabei hat er auch immer versucht uns zu erklären, mit welchen Tricks und Machenschaften die Stasi-Mitarbeiter hier gearbeitet haben. Im zweiten Teil unserer Exkursion befanden wir uns in der Ausstellung zum Gefängnis, wo wir dann Informationen sammelten und diese am Ende gemeinsam verglichen. Abschließend kann man sagen, dass dieser Ausflug auf jeden Fall zu empfehlen ist. Des Weiteren kann man ein sehr großes Lob an unseren Zeitzeugen aussprechen, der seine Geschichte sehr interessant und nicht zu emotional rübergebracht hat.