Freiheitsprojekt 2016

Florian, Klasse 9c

Am 15.11. 2016 fand das Freiheitsprojekt für die 9. Klassen an unserer Schule statt. Wir haben etwas über die Vergangenheit und über die Mauer in Deutschland erfahren. Das Projekt stand unter dem Motto „ Freiheit erleben- Grenzen erfahren“. Insgesamt gab es 7 Workshops. Ich war im 2. und 5. Workshop. Der 2. Workshop hat mir besser gefallen, dort erzählte ein Mann, wie er von der BRD in die DDR gekommen ist. Sein Vater war ein Spion der DDR, doch er und sein Bruder wussten das zuerst nicht. Die Story hat mich sehr berührt, weil man einen tiefen Einblick in sein Leben bekommen hat.

 

Paul, Klasse 9c

Der Tag begann damit, dass ein paar Schüler der Oberstufe aus dem DS-Kurs uns mit ihrer Aufführung zeigten, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Freiheit eingeschränkt wird. Es war sehr interessant und auch spannend zu beobachten, dass sich fast alle nicht dagegen gewehrt haben, sondern den Befehlen folgten. Als dieser Teil vorbei war, gab es eine kurze Einführung vom Ethiklehrer und dann besuchten wir unterschiedliche Workshops.  Ich war im Workshop von dem 89-jährigen Lutz Jahoda, in dem es um Fanatismus ging. Lutz Jahoda kennen die Eltern mancher Schüler vielleicht aus der Fernsehshow der DDR „ Mit Lutz und Liebe“, mit der er 10 Jahre lang auf Sendung war. Er erzählte v.a. über sein Leben in der Zeit während des Hitlerfaschismus‘. Er hatte sich z.B. als Offizier der Luftwaffe gemeldet, um den Wehrdienst zu entgehen und ist mehrmals nur mit Glück dem Tod entkommen. Lutz Jahoda wirkte noch ziemlich fit für sein Alter und ich fand den Workshop sehr informativ und interessant. Ziemlich lustig fand ich auch, als Lutz Jahoda ein paar Sätze in verschiedenen Sprachen von sich gab.
Der Tag wurde durch eine Aufführung des Theater- Workshops in der Aula abgerundet, die die Grundaussagen des Tages verdeutlichte. Zusammenfassend fand ich, dass es eine gute Erfahrung war, die jeder einmal gemacht haben sollte.

 
Tom, Klasse 9c

Der 3. Workshop wurde von einem Kubaner geleitet, der aus Kuba vertrieben wurde und  dann nach Berlin gekommen ist. Er hat erzählt, wie schwierig es war, sich an eine andere Kultur zu gewöhnen und eine neue Sprache zu lernen. Irgendwann zu DDR- Zeiten hatte er sich mit einem Freund getroffen und ihm seine politische Meinung gesagt, doch der Freund war ein Spion der Stasi und einige Tage später wurde der Kubaner in ein Hochsicherheitsgefängnis entführt. Ich kann sagen, dass wir es in der heutigen Zeit auf jeden Fall besser haben als früher und ich empfehlen würde, diese Workshops weiter stattfinden zu lassen.