Alles billig und trotzdem zu teuer?
Was macht den eigenen Konsum zu einem nachhaltigen Konsum? Welche Ressourcen fließen eigentlich in die Produktion meines Smartphones? Was ist virtuelles Wasser und welchen Einfluss hat mein Konsum? Wie hängen die weltweiten Finanzströme mit meinem alltäglichen Verbrauch von Produkten zusammen? Eines ist klar: Fragen des nachhaltigen Handelns stellen sich jederzeit in deinem Alltag. Genau diesen Fragen widmeten sich die Schüler*innen der Klassen 8e und 8f in dem Projekt „Alles billig und trotzdem zu teuer?“, das am 26. und 27. Januar 2026 bereits zum dritten Mal stattfand.
In drei verschiedenen Workshops erarbeiteten sie anhand konkreter Fallbeispiele aus den Themenbereichen „Wasser“, „Weltwirtschaft“ oder „Technik und Elektronikartikel“ die Zusammenhänge zwischen dem eigenen Konsumverhalten in ihrem Alltag und dessen globalen Auswirkungen. Nach der Berechnung des ökologischen Fußabdrucks und den Workshops ging es über die „Treppe des nachhaltigen Konsums“ direkt an die Erarbeitung von Kriterien nachhaltigen Handelns.
Nicht nur das: die Schüler*innen erarbeiteten ebenfalls grundlegende Merkmale dessen, wie (Plakat-) Werbung unser Konsumverhalten lenkt, um schließlich selbst kreativ zu sein: Ziel war es, eine so genannte „Anti-Werbung“ zu erstellen, ein Werbeplakat, auf dem die echten Inhaltsstoffe und Ressourcenverbrauche eines Produkts aus dem eigenen Alltag sichtbar gemacht werden. Den Höhepunkt bildete schließlich die Galerie, die der bewundernswerten Kreativität der Schüler*innen den verdienten Ausstellungsraum bot. Eine Auswahl an Ergebnissen kann in der zweiten Etage im Haus 2 bestaunt werden.
Nach diesem erfolgreichen Projekt freut sich die Arbeitsgruppe „Lernen in globalen Zusammenhängen“ jedenfalls auf die Organisation auch im kommenden Jahr.

